Haus Hof Garten

Ihre Mithilfe ist gefragt

Das Jahresende ist stets Anlass, Bilanz zu ziehen. Große Erfolge, Bauvorhaben wie in den vergangenen Jahren sind nicht zu vermelden, jedoch aber ein kleiner: wir haben Haus und Garten wieder ein Jahr in einem respektablen Zustand „erhalten“.

Doch auch dieses Erhalten fällt immer schwerer. Kirche und Haus sind zu säubern, der Garten mit Rasen, Hecken und Blumenbeeten sowie Hof und Gehwege sind zu pflegen und zu reinigen. Zu danken ist den wenigen stillen Helfern. Doch diesen fällt es zunehmend schwerer, da die Helfer in die Jahre kommen.

Zu einem lebendigen Gemeindeleben zählt nicht nur der Besuch der Sonntagsmesse. Um die Sonntagsmesse zu besuchen, können wir auch in die Hofkirche nach Dresden fahren. Die Kathedrale ist groß genug, um uns aufzunehmen. Wir katholischen Christen in Freital sind zwar nicht mehr Pfarrei, doch aber noch Gemeinde. Als Gemeindeglied ist auch ein gutes Stück Verantwortungsbewusstsein für unsere Heimstatt in Freital gefordert. Wir haben dieses schöne Haus und Grundstück von unseren Eltern und Großeltern übernommen, die es unter Mühen und Entbehrungen aufgebaut haben. Um dieses zu erhalten, ist Mithilfe vieler notwendig.

Keiner sollte sagen, ich hab doch schon, nun sind die anderen gefragt. Der Herr im Weinberg hat auch nicht die Arbeiter, welche morgens zu arbeiten begonnen hatten, mittags heimgeschickt, als er weitere Arbeiter zur Mittagsstunde anwarb.

Ein kleines Plakat sucht seit Oktober Mithelfende. Leider bislang ohne Erfolg. Manch einer wird denken, da muss halt eine Firma beauftragt werden. Doch diese Dienstleistungen kosten Geld, Geld was zunehmend für die Gemeinde knapper wird. Ja, wir haben keinen „Pfarrherren“, der den Unterhalt von Haus und Garten für uns als Gemeinde organisiert. Verantwortlich sind zwar die Mitglieder des Kirchenrates, doch ohne die Mithilfe vieler, ist dies nicht zu schaffen.

Engagement in einer Gruppe fördet Gemeinschaft

Das persönliche Mittun allein oder in einer Gruppe kann auch Gemeinschaft fördern und ist eine Chance. Der halbjährliche Arbeitseinsatz hat sich bewährt, reicht aber nicht aus, um alle Aufgaben zu bewältigen. Wünschenswert wäre, wenn Einzelne oder Gruppen bestimmte Aufgaben eventuell befristet für z. B. für ein Jahr übernehmen würden.

Liebe Gemeindemitglieder, bitte helfen Sie mit bei der Unterhaltung unserer Kirche, unseres Gemeindehauses und unseres Grundstücks.

Lars-Klemens Steinmann
Im Anliegen des Kirchenrates