Diesen Weg ist Jesus gegangen - den Weg der Angst vor dem, was kommt
den Weg des Leides, den Weg des Kreuzes - bis zum Tod.
Diesen Weg ist er für uns gegangen, damit alle Dunkelheiten unseres menschlichen Lebens in ihm einen Begleiter haben.
Doch das Kreuz,
auch wenn es zum Zeichen unserer Erlösung wurde,
ist nicht das letzte Wort.
Drei Tage nach der Stille des Golgatha und des Grabes
gibt die Stille der Auferstehung.
Das letzte Wort Gottes zu den Menschen ist
die Auferstehung und das Leben -
selbst wenn es für den Verstand schwer zu fassen ist.
Diese Aufstehung geschah damals, wie auch am Ende geschehen.
Doch diese Auferstehung, der Sieg des Lebens geschieh ebenfalls heute.
Sie geschieht überall dort, wo Menschen wieder seine Würde bekommt,
wo die Liebe stärker ist als alles andere,
wo die Hoffnung zu einer tragenden Kraft wird.
Wir Christen - in Jesu Nachfolge - sind Zeugen dafür.
Ihr Pfarrer Stanislaw Madro SVD
